Klingenthaler verspielen Meistertitel auf eigenem Platz |
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- Resümee zur 1. Kreisklasse Vogtland/Plauen
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| Plauen. In der jüngsten Saison war die Spannung in der I. Kreisklasse kaum zu überbieten. Die SG Unterlosa setzte sich im Kampf um den Aufstieg nur durch das bessere Torverhältnis durch. Für den Traditionsverein TSV Plauen bedeutete der letzte Platz den Abstieg in die 2. Kreisklasse. Die beiden frei gewordenen Plätze nehmen der SSV Bad Brambach als Kreisligaabsteiger und der VfB Pausa als Meister der 2. Kreisklasse ein. | ||
| Meister: SG Unterlosa: Die Mannschaft mit dem besten Sturm (Puschert 21 Treffer, Lauterbach 15) und der drittstärksten Abwehr eroberte am vorletzten Spieltag die Tabellenspitze und holte als lachender Dritter den Meistertitel. Der hartnäckigste Verfolger des Spitzenduos (VSV, Klingenthal) gab sich besonders in der Endphase keine Blöße. | ||
| 2. Platz: VSV Plauen: Der Neuling stapelte mit dem Saisonziel Klassenerhalt sehr tief und wäre fast sogar noch als Zweitplatzierter aufgestiegen. Grundlage waren dafür die beste Defensivabteilung der I. Kreisklasse, die in 26 Begegnungen nur 16 Gegentore kassierte und das Sturmtrio Unger (15), Morgner (12), Marschner (11). Bis in den Spätherbst befanden sich die Männer vom "Echosportplatz" in Lauerstellung zu Klingenthal, ehe die Spitze erobert wurde, um sie kurz vor Ultimo wieder zu verlieren. | ||
| 3. Platz: FSV Klingenthal: Das Team mit der drittbesten Offensivabteilung und der zweitbesten Abwehr verfehlte das gesteckte Saisonziel. Wenigstens legten die Männer vom Aschberg dieses mit dem Staffelsieg so konkret fest, wie kein anderer Verein. Nachdem die ersten zehn Begegnungen allesamt gewonnen und fünf Punkte Vorsprung herausgeholt wurden, musste der FSV Ende November zum ersten Mal die Tabellenführung abgeben. Nie waren die Klingenthaler schlechter als Platz 3. Die Heimremis' gegen Adorf und den VSV kosteten den Meistertitel. Stemmler (16), R. Dörfel (12) und Leonhardt (11) trafen am besten. | ||
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Einiges musste Klingenthals Pavel
Rehor in der Saison einstecken, diesmal kann er aber Plauens Norman Geyer
entwischen. |
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| 4. Platz: VFC Adorf: Eigentlich wollte der VFC unter die ersten Drei. Dieses Ziel verfehlte er aber um 17 Punkte. Nach dem kurzen Auf und Ab zwischen den Plätzen 3 und 8 etablierten sich die Kicker um Torjäger Mothes (11) im vorderen Mittelfeld. | ||
| 5. Platz: SG Stahlbau Plauen: Der zweitbeste Sturm der I. Kreisklasse um den Torschützenkönig Flemming stand lange Zeit auf Rang 9. Auch nach den ersten drei Auswärtspartien, die verloren wurden, fand man sich auf dieser Position wieder. Gut, dass die darauf folgenden Heimbegegnungen gewonnen wurden. Der Auswärtsfluch wurde erst mit dem 9:1 bei Wacker II verbannt. | ||
| 6. Platz: SG Lauterbach: Das Saisonziel (Platz 5 bis 8) wurde realisiert, obwohl sich die SG-Akteure nach der 1:4 - Auftaktniederlage auf dem vorletzten Tabellenplatz wiederfanden. Nach dem sechsten und dem 19. Spieltag rangierte die Elf um das Sturmduo Grimm (21), Pinkes (13) sogar auf Platz 4. | ||
| 7. Platz: SpVgg Zobes: Achter wollte man, mindestens werden. Rang 7 sprang heraus. Nach den ersten vier Begegnungen standen die Mannen um Goalgetter Kühn (12) mit zehn Punkten auf Position 2. Nur ein einziges Mal (9. Spieltag) war die SpVgg schlechter platziert als das Fernziel. | ||
| 8. Platz: I. FC Wacker Plauen II: Zum Auftakt fanden sich die Ostvorstädter nach dem 2:4 in Erlbach auf Platz 12 wieder. Insgesamt acht Mal eroberten sie Platz 4. Ludewig erzielte sieben Tore. | ||
| 9. Platz: TSV Oelsnitz II: Die ab dieser Saison unter dem Namen Merkur Oelsnitz kickenden Teppichstädter strebten einen einstelligen Tabellenplatz an und schafften ihn gerade so. Köster (10) & Co. begannen mit dem 2:1 gegen Kürbitz auf Rang 4 und rutschten nie unter Platz 11 ab. | ||
| 10. Platz: BC Erlbach: Die Obervogtländer verpassten ihr Saisonziel, einen einstelligen Tabellenplatz, nur knapp. Nach Rang 3 zum Start rutschte Erlbach im November sogar drei Mal auf die vorletzte Position ab. Grehl erzielte 16 Tore. | ||
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Der Erlbacher Marcus Konschak (links) im Kampf um den Ball gegen den Oelsnitzer Holger Dörks. (Der TSV-Mann bleibt Sieger.) - Foto: Harald Sulski |
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| 11. Platz: TSV Ruppertsgrün: Der TSV stelle sich das Ziel, im gesicherten Mittelfeld zu landen. Bis Oktober verbuchte er 14 Punkte und stand mehrmals auf Rang 7. Doch bis Mitte Mai kam nur ein Zähler dazu. Noch drei Runden vor Saisonende war man nur drei Zähler vor dem Absturz in die 2. Kreisklasse entfernt. Vermieden wurde dieser, weil am 19. Mai endlich wieder einmal gewonnen wurde und das Team um die drittschlechteste Abwehr und den neben Kürbitz zweitschlechtesten Sturm (A. Heumann, Richter je 6) auf einige Langzeitverletzte wieder zurückgreifen konnte. | ||
| 12. Platz: SG Kürbitz: Im Oktober befanden sich die Kürbitzer drei Mal auf dem letzten Platz. Stumpf war der beste Torschütze mit 10 Treffern. | ||
| 13. Platz: SC Markneukirchen: Die SC Elf war vom angestrebten Mittelfeldplatz weit entfernt. Die spielerische Stabilisierung gelang ihr teilweise nach der Winterpause schon allein durch die zahlreichen Neuzugänge. Über die Hälfte der Saison leuchtete beim Team mit der zweitschlechtesten Abwehr und Torjäger R. Voigt (9) die Rote Laterne. | ||
| 14. Platz: TSV Plauen: Der TSV verabschiedete sich aus der Klasse mit der schlechtesten Defensivabteilung (110 Gegentreffer) und dem schlechtesten Sturm (20), in dem Weimann 30 Prozent aller Tore erzielte. Anfang April war der TSV erstmals Schlusslicht. Nach minimalem Aufbäumen ging es Richtung Unterhaus. (mod) | ||